Pinnwand

Pinnwand mit mehr oder weniger Ideen zu Naturwissenschaft und Technik

 

Auf MINTiKi `s Pinnwand werden interessante Ideen aufgezählt und kurz erläutert. Die Ideen mit und ohne Bezug zu MINTiKi stehen damit zur Diskussion und wer die Umsetzung unterstützen möchte, kann sich an MINTiKi wenden.

 

Hier gleich die erste Idee, welche schon seit der vielen Veranstaltungen von Dresden–Stadt der Wissenschaften 2006 und der Langen Nacht der Wissenschaften 2006 in MINTiKi`s Kopf herumspukt:

1. MINT-Museum Dresden

(22-09-2015)

MINTiKi könnte sich sehr gut vorstellen, dass in Dresden sämtliche Forschungseinrichtungen und Lehrstühle Ihre Sammlungen an nicht ständig benötigten Demonstrationsmodellen zentral aufbewahren und so quasi ein eigenes Museum hätten. Da häufig auch viele der Institute Demonstrationsobjekte haben, welche nur zu Veranstaltungen wie „Lange Nacht der Wissenschaft“ und ähnliches aus dem „Keller“ geholt werden, hätte man erstens mehr Lagerplatz in den Instituten, eine dauerhafte Übersicht, an was so geforscht wird in Dresden und außerdem ein interessantes neues Museum, ohne viel Mehraufwand.

Wenn das Museum seinen Platz vielleicht unmittelbar am Dresdner Hauptbahnhof, unweit des Science Café Dresden im Kugelhaus, finden könnte (z.B. bei einer Neukonzipierung der Nutzung des Kugelhauses, in den drei großen leeren Gebäuden gegenüber des „Wiener Loch“ in Richtung Zoo, im Kreativkraftwerk am Bahnhof Mitte, …), dann wäre die neue Ausstellung auch für Durchreisende erreichbar und die Lehrkräfte der TUD und HTW könnten aufgrund der zentralen Lage auch relativ schnell an die Modelle für ihre Vorlesungen zugreifen.
Da Dresden nicht nur Sächsische Landeshauptstadt und weltweit bekannte Kunstmetropole, sondern seit 2006 auch eine anerkannte Wissenschaftsstadt ist, wäre dies eine bundesweit vielleicht einmalige Art der Begrüßung seiner Gäste? (Die Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist hervorragend beziehungsweise Parkplätze sind auch noch reichlich vorhanden.)MINTiKi würde auch sehr gerne im Rahmen ihres Projektes ‚Kinder führen Kinder‘ das Museeum unter aktiver Mitwikung der Kinder mit gestalten und später Kinderführungen durchführen, sodass von vornherein ein kinderfreundliches Museeum entsteht.

2. Flüchtlings-/ Entwicklungshilfe

(13-01-2017)

Die öffentlich rechtlichten Rundfunkanstalten in Zusammenarbeit mit verschiedenen NGOs, sollten im Rahmen der Flüchtlingshilfe und der nachhaltigen Entwicklungshilfe Sprachkurse entwickeln und regelmäßig senden bzw. zusätzlich online zur Verfügung stellen, um den Spracherwerb von Flüchtlingen, Asylbewerbern, etc. sehr breitflächig zu unterstützen. Darüber hinaus wäre die Entwicklung eines breitflächigen Unterrichtsangebotes als Ersatz für Kinder, deren Aufenthaltsstatus noch nicht geklärt ist (und welche damit nicht über ein Schulrecht verfügen) bzw. auch für Kinder, die wieder in ihre Herkunftsländer zurück gehen, aber trotzdem Deutsch gelernt haben ein mindest Angebot. Zumal dieses Angebot auch die Erwachsenenbildung kostengünstig und breitflächig ermöglichen würde.

3. Gewichtete Demokratie

(04.10.2017)

Ich habe in der letzten Zeit eine Weile überlegt und hatte ursprünglich die Idee einer gewichteten direkten Demokratie und das Ganze digital zu machen. Also dass jeder, je nach Wissensstand zu einem Thema seine Stimme abgegeben kann, die dann aber gewichtet wird nach Zahl der Kinder, Berufsabschluss, etc. (also das zum Beispiel ein Mediziner mehr zu sagen hat bei gesundheitsrelevanten Themen, ein Landwirt mehr bei Themen der Landwirtschaft etc.) und jeder durch Hobby in dem einen oder anderem Gebiet sich Kompetenz erarbeiten könnte. In diesem Zusammehang wäre auch ein frühreres Wahlrecht, nur nicht so stark gewichtet mit ein Teil der Gedanken. ABER – diese Herangehensweise ist furchtbar aufwändig, undurchsichtig, konfus, leicht manipulierbar und und und. Wenn man aber anders herangeht und eine Art Wissens- und Verständnistest vor jeder Wahl durchführt (also geht dann ja um Sachthemen) und in Abhängigkeit der erreichten Punktzahl einfach mehr Stimmenzettel bekommt, könnte man fast in jedem Alter Mitbestimmtungsrechte einführen, auch von Kindern. (Also es müssen natürlich Multiple-Choice-Tests sein, die so gestaltet werden müssen, dass Interessenverbände die nicht vorher zum Pauken breittragen und Textverständnis ist auch immer gut zu testen.)
Bei so einer Herangehensweise müsste man auch keine Angst haben, das Menschen ohne Sachverstand einfach zu manipulieren sind. Und Lösungsvorschläge, wie Abgabe der eigenen Stimme an Sachverständige zu jedem Thema und andere Vorschläge zur direkten Demokratie wären auch passé. Und es sollte immer die Antwortmöglichkeit geben: keine der Lösungen ist gut. Damit man nicht nur die Wahl zwischen Cholera und Pest hat, sondern auch initiieren kann, dass neue Vorschläge erarbeitet werden.