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Naturwissenschaft und Technik in der Laborschule Omse e.V. Dresden

 

Zusammenarbeit mit der Projektschule Omsewitz: Projekt „Licht und Wasser“ (07.01. bis 19.03.2008)
 

(Kursleitung in Zusammenarbeit mit Sabine Keilig, eine Pädagogin dieser Schule)


Die Laborschule Omse e.V. Dresden hat ein anderes Schulkonzept als die 16. Grundschule „Josephine“, der sogenannte offene Unterricht hat an dieser Schule einen noch wesentlich höheren Stellenwert. Es gibt keine explizite Förderung von besonders begabten Kindern. Der Unterricht ist über den ganzen Tag verteilt (Ganztagesschule), in mehrere Wochen dauernde Themengruppen gegliedert und damit jahrgangsübergreifend organisiert - das Grundkonzept entspricht  im wesentlichen dem reformpädagogischen Konzept der Jenaplan-Schule.
Damit ergaben sich andere Anforderungen an meinen Unterricht, als ich sie bisher kannte. (Mit meinen bisherigen Erfahrungen bei der Durchführung meiner Projekte und mit meinen drei eigenen Kindern sehe ich persönlich die reformpädagogischen Konzepte als Grundlagen für ein gesamtgesellschaftliches, naturwissenschaftlich orientiertes Bildungssystem einer hauptsächlich leistungsorientierten Gesellschaft eher skeptisch.)

 

Die Kinder des Projektes (Klasse 1 bis 4) wurden in zwei altersmäßig gemischte Gruppen zu 12 bis 14 Kindern aufgeteilt, welche das Projekt nacheinander absolvierten. Die Aufteilung in altersmäßig getrennte Gruppen (Klasse 1/2 und 3/4) wäre aus meiner jetzigen Sicht besser gewesen, da der Entwicklungsstand der Kinder (bezüglich Vorkenntnissen, Interessen, Ausdauer, ...) einen doch beachtlichen Unterschied aufweist und so die Tiefe des zu behandelnden Stoffes erheblich eingeschränkt wird, wenn man erreichen möchte, dass auch die Kleineren mithalten können. Allerdings war die gemeinsame Vorbereitung der Präsentation von einer (besser zwei) Woche(n) wiederum günstig, weil die Kinder dabei den gemeinsamen Umgang, einschließlich gegenseitiger Förderung, auf diesem Gebiet sehr gut lernen konnten.

 

Schon in der ersten Woche des Projektes wurde klar, dass es so, wie ich es vorgesehen hatte, nicht mit Gewinn für die Kinder durchführbar war. Eine teilweise geplante, aber auch spontane Anpassung an die Kinder zeigte sich als gute Ersatzlösung.
Die jeweilige Tagesform der Kinder wies doch beachtliche Unterschiede auf. Deshalb habe ich die „Durststrecken“ durch Bastelarbeiten, aber auch interessante Videos, die teilweise nur indirekt mit dem Thema zu tun hatten, überbrückt (zum Beispiel ein Film über ein „Baggerballett“ –hier geht es um die Kraftübertragung mit Flüssigkeiten (Hydraulik)). Dabei konnten die Kinder lernen, dass eine breite Sichtweise durchaus interessant und nützlich ist. 

Weiterhin ist es ein Unterschied für die Qualität des Erfolges, ob die Kinder mit unterschiedlichsten Interessen und Begabungen das Projekt als freiwilliges Hobby oder als zwar freiwilliges Thema, aber als Pflichtveranstaltung in dieser Intensität zu dieser Uhrzeit (14 bis 16 Uhr) durchführen müssen. Einige Kinder waren schlichtweg überfordert, sie wollten lieber spontan selbstgewählte Freizeit haben, sich in dieser Zeit körperlich betätigen und mit ihren Freunden beschäftigen. 
Da sich die Kinder untereinander zwar schon kannten, aber in dieser Zusammenstellung noch nicht in einer Gruppe zusammengearbeitet hatten, wurden in den ersten zwei Wochen gruppendynamische Aspekte (Rangordnungen) geklärt und das konzentrierte Arbeiten manchmal je nach Tagesform erheblich beeinträchtigt. 

Die Unterstützung einer Mitarbeiterin der Schule, welche die Kinder und die Gegebenheiten der Schule bereits kannte bzw. welche die Kinder auch schon kannten, hat sich als sehr hilfreich und effektiv erwiesen. Ich möchte mich an dieser Stelle für die ausgezeichnete Unterstützung und Zusammenarbeit von/mit Frau Keilig bedanken.

 

Gruppe 2 - Naturwissenschaft und Technik-Gruppe


09.03.2008

Präsentation

18.03.2008

Vorbereitung der Präsentation: Flaschenteufel, Spiegellabyrinth,

17.03.2008

Vorbereitung der Präsentation: Atommodell, Zauberspiegel mit Schweinchen

12.03.2008

Imker Thomas: Wasser, Licht und Bienen

11.03.2008

Imker Thomas: Wasser, Licht und Bienen

10.03.2008

Zaubern: für Präsentation Spiegelkiste, Lichtleiter, Flaschenteufel

05.03.2008

Experimente: Elektronegativität, Wasserwaage, Lichtlabyrinth gebastelt

04.03.2008

Experimente: Schwamm, Elektronegativität, Wippe, Lichtlabyrinth gebastelt

03.03.2008




Experimente: Wasserwaage, galvanisches ...., Wasserhahn -warm, Wasser früher-heute, Spritze Druck-Volumen -Wasser-Luft, Wasserboot -ausgeblasenes Ei, Teebeutelrakete, Papiertüte mit Wasser brennt nicht - kann das Wasser darin kochen -Wärmeleitung, Salz in Wasser -Kristallisiert, Dichte, Wasser -Oberflächenspannung, Atom aufmalen und erklären

27.02.2008


Atom erklärt von Jens Kästner (10 Jahre) anhand meines Molekülmodells vom Wasser (Grundlage: Bohrsches Atommodell) 
Experimente:
 Luftgleiter, Lichtleiter,...

26.02.2008

Schattenbild mit den Kindern gestalten, Stirlingmotorfilm zu Ende, Baggerfilm; Hydraulik, Kraftübertragung,...

25.02.2008

Licht: „Theo und sein Schatten“ von Eva Muszynski -naturwissenschaftlich betrachtet, Lichtschattenspiel fertig gebastelt, 15 Minuten Stirlingmotor Luftbewegung, Energie,... Film

20.02.2008

...

19.02.2008

...

18.02.2008

Einführung zu den Themen Licht und Wasser, Flaschenteufel

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Letzte Änderung dieser Seite am 08.05.2016 um 15:55 Uhr

Nur selbstbestimmte und gl├╝ckliche Kinder mit gen├╝gend Zeit zum Spielen werden zu selbstbestimmten und gl├╝cklichen Erwachsenen, sie sollten nicht als die erf├╝llenden Stellvertreter der Ziele der Eltern missbraucht werden.

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