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MINT Kurse

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Ist mein Kind für die Kurse mit Naturwissenschaft und Technik geeignet?

 

Viele Eltern sind sich nicht sicher, ob die Kurse für ihr Kind geeignet sind. Besonders Mädchen mit MINT-Begabung fallen seltener auf als Jungen, weil sie sich besser anpassen. Daher möchten wir hier einige Anhaltspunkte für Eltern geben:

 

  • Stellt ihr Kind sehr viele und tiefgründige Fragen - auch zu naturwissenschaftlichen und technischen Dingen? Können Sie diese oftmals gar nicht aus dem Stegreif beantworten?
  • Stellt es weiterführende Fragen, wenn ihm etwas erklärt wurde, oft auch erst Tage später?
  • Zieht es aus mehreren verschiedenen Erklärungen Rückschlüsse auf andere Phänomene?
  • Spielt es bei Spielen immer "nur" nach Anleitung/ Vorgaben (z.B. Lego) oder versucht sich an völlig neuen Konstruktionen?
  • Spielt Ihr Kind (und besteht auch darauf) mit Spielzeug, welches eigentlich erst für ältere Kinder gedacht ist?

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  • Hat Ihr Kind schon einmal versucht ein kaputt gegangenen Spielzeug aufzuschrauben, um es zu reparieren oder zu untersuchen, wie es funktioniert?
  • Können Sie mit Ihrem Kind mit logischen Argumenten verhandeln bei Erziehungsfragen (natürlich nicht, wenn es besonders müde ist oder ähnliches) und haben damit auch viel eher Erfolg, als mit anderen Erziehungsmethoden?
  • Kann es sich bei Dingen, die es interessiert, sehr lange konzentrieren (2h am Stück im Alter von 2-3 Jahren)? - (Anmerkung: viel allgemeines Fernsehen und PC-Spiele behindern so etwas eher), bevorzugt ihr Kind anspruchsvolle TV_Sendungen (z.B. Dokumentationen über naturwissenschaftliche Themen) statt der allgemein üblichen Kindersendungen?
  • Wenn Ihr Kind etwas bastelt, versucht es dabei möglichst genau zu arbeiten?
  • Experimentiert Ihr Kind gern (oft auch mit gefährlichen Dingen z.B. offenem Feuer)?

 

Nicht jedes für die Natur und Technik Kurse geeignete Kind verhält sich genau auf diese Weise. Viele der genannten Eigenschaften kann man natürlich auch nur beobachten, wenn man seinem Kind nicht von vornherein alles verbietet. Besser ist es, wenn man durchsetzt, dass grundsätzlich ein Erwachsener über geplante Versuche unterrichtet wird und bestimmte Sicherheitsvorkehrungen grundsätzlich (Schutzkleidung, Schutzbrille, nicht brennbarer Untergrund und ähnliches) eingehalten werden. Anderenfalls zeigen Gespräche mit Bekannten, dass auf die Versuche nicht verzichtet wird, sondern lediglich die Eltern bis heute (15 Jahre später) nichts davon wissen. Nehmen Sie sich also Zeit für die gemeinsame Untersuchung der Dinge, die ihr Kind nicht allein durchführen sollte. Da man in der Regel als Kind selbst ähnlich veranlagt war, bietet sich so die Gelegenheit, sich daran zu erinnern - und meistens sind das nicht die schlechtesten Erinnerungen ;-)

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Letzte Änderung dieser Seite am 08.03.2017 um 03:54 Uhr

Alle sagten: Es geht nicht. Da kam einer, der das nicht wusste und tat es einfach. (Goran Kikic)

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Natur und Technik für interessierte Kinder

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