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MBM Metallbau Dresden GmbH (↗MBM)

 

In der letzten Schulwoche am 14.07.2005 und bei sengender Hitze trafen wir uns mit Herrn Gunter Schreiber auf der Prager Straße. Er ist Geschäftsführer der MBM Metallbau Dresden GmbH, einem Unternehmen, welches unter anderem Metallgerüste für Gebäude mit großen Glasfassaden für Hotels und Einkaufscenter fertigt, wie auch die Kugel des neuen Kugelhauses gegenüber dem Hauptbahnhof und verschiedene Hotelgebäude auf der Prager Straße. Zu vielen Gebäuden auf der Prager Straße wusste er sehr interessante Geschichten zu lustigen Begebenheiten, oder auch besonderen Schwierigkeiten über die Renovierung oder den Neubau zu erzählen. Weil solche Großprojekte immer von mehreren Unternehmen und vielen verschiedenen und auch sehr unterschiedlichen Menschen durchgeführt werden, erfordert dies besondere Umsicht, gegenseitige Achtung und daraus resultierend auch Toleranz, aber an der richtigen Stelle auch Durchsetzungsvermögen und hohe Fachkompetenz. Es geht ja schließlich auch um die Sicherheit von Menschen, die sich in den Gebäuden oder in deren unmittelbarer Nähe aufhalten. Er berichtete von den verschiedenen Ansichten der Beteiligten, von den entwerfenden künstlerisch inspirierten Architekten und den eher nüchtern beurteilenden und die Ideen umsetzenden Bauingenieuren und Statikern, den Bauarbeitern und vielen anderen am Bau beteiligten Handwerkern bis hin zu den nüchtern rechnenden Betriebswirtschaftlern. Dabei lernten die Kinder, dass unterschiedliche Sichtweisen ihre Berechtigung zum Gelingen des fertigen Gebäudes haben und deshalb notwendig sind.

Nach reichlich einer Stunde waren die Kinder trotz vieler Fragen wegen der prallen Sonne ohne richtigen Schatten so geschafft, dass sie unbedingt eine Pause mitten auf dem Weg einforderten. Als Herr Schreiber nach einer kurzen Zwangspause aber dann anbot, für jeden ein kleines Eis zu spendieren, wurden die müden Geister "hast du nicht gesehen" wieder voll wach und strebten zielstrebig dem Eisstand im Kugelhaus entgegen.

 

Während die Kinder ihr Eis genüsslich schleckten, nutzte ich die Zeit zu einer Bitte an Herrn Schreiber:

 

wir wollten unseren Kurs gerne in der Schule und in den Patenunternehmen präsentieren. Dafür war aber eine transportable Glasvitrine notwendig, damit die Exponate sicher aufgestellt werden können. Allerdings stellte ich mir das einfacher vor, als es sich dann bei genauerem Überlegen herausstellte. Damit die Kinder eine bessere Vorstellung von den Abläufen bei der Entstehung eines Gerätes oder Gebäudes bekommen können, hatte ich geplant, dass die Kinder sich ihre Vorstellungen von einer solchen Vitrine machen, ihre Ideen als technische Zeichnung dem Unternehmen abgeben und dann im Unternehmen bei der Fertigung fleißig mit helfen sollten. Die Kinder hatten auch viele interessante Ideen, die sie fleißig aufs Papier brachten. Aus sicherheitstechnischen Gründen erwies sich aber die praktische Umsetzung der Ideen durch die Kinder leider als unmöglich und die industrielle Umsetzung der Ideen als finanziell zu aufwendig, so dass wir aber trotzdem am 21.12.2005 eine allerdings fertig käufliche Glasvitrine von MBM Metallbau GmbH geschenkt bekamen, welche wir bei der Teilnahme an der KarriereStart-Messe im Januar 2006 zur öffentlichen Vorstellung unseres Projektes am Stand des BVMW einweihten.

Da die Schule die Vitrine inzwischen nicht mehr benötigte und entsorgen wollte, bekam sie einen neuen, sehr schönen Platz im Kurszimmer von MINTiKi auf der Budapester Straße 55 und beinhaltet nun interessante Objekte wie eine Replik der Himmelsscheibe von Nebra.

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Letzte Änderung dieser Seite am 07.03.2017 um 22:32 Uhr

Wenn einer mit Vergn├╝gen zu einer Musik in ReihÔÇś und Glied marschieren kann, dann hat er sein gro├čes Gehirn nur aus Irrtum bekommen, da f├╝r ihn das R├╝ckenmark schon v├Âllig gen├╝gen w├╝rde. (unbekannt)

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