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Lehrer auf Probe

 

chemielab2.jpgBeim Besuch einer in Dresden sehr beliebten Veranstaltung der TUD „Lange Nacht der Wissenschaft“ kam ich auf der Suche nach Projektpartnern für die Natur und Technik-Kurse auf die Idee, in Zusammenarbeit mit den Didaktikfachschaften der naturwissenschaftlichen Schulfächer Physik, Chemie und Biologie angehende Lehrer einige Unterrichtsstunden (je Fach 10 Unterrichtseinheiten) für die Natur und Technik-Kinder der 4. Klasse zu gestalten, damit die Studenten den praktischen Umgang mit hochbegabten und auf ihrem jeweiligen Fachgebiet teilhochbegabten Kindern im Rahmen einer wissenschaftlichen Abschlussarbeit oder eines Praktikums üben können. Weil die Studenten die sächsischen Lehrpläne wesentlich besser kennen als ich, können sie auch besser beurteilen, welche wichtigen Themen in der Schule etwas zu kurz kommen. Damit konnte ich für die Natur und Technik-Teilnehmer sehr interessanten Fachunterricht erreichen, ohne dem späteren regulären Schulunterricht vorzugreifen und damit „Langeweile“ auf später zu verschieben.

Die TUD besaß 2005/6 keine Didaktikfachschaft Biologie, so dass ich den Unterricht in dieser Fachrichtung gemeinsam mit einer Studentin der Universität Leipzig durchführte. Der Biologieunterricht mit Frau Kramar war sehr interessant für die Kinder -allerdings waren der zeitliche und finanzielle Aufwand für den „Arbeitsweg“ Dresden/Leipzig so unvertretbar hoch, dass der Unterricht in diesem Fach vorerst nur ein Schuljahr veranstaltet wurde. 

chemielab1.jpgIn Chemie konnte ich die Zusammenarbeit mit Frau Schneider (TUD), welche ihre Wissenschaftliche Abschlussarbeit zum Thema Hochbegabte Kinder und Chemie schrieb, bis zum Schuljahr 2007/8 durchführen, und in diesem Rahmen mehrmals ein Chemielabor der TUD besuchen. Dort durften die Kinder interessante Experimente unter Aufsicht und Anleitung selbst durchführen. (siehe Bilder links und oben)
Das Fach Physik gestalteten zwei Physikstudentinnen -2005/6 Frau Wunderlich und 2006/7 Frau Sasse. Frau Wunderlich erprobte im Rahmen eines Praktikums und in Zusammenarbeit mit der Firma leXsolar deren Unterrichtsmaterial zum Thema „Solarenergie“. Frau Sasse berichtete uns u.a. ausführlich über ihren Besuch im europäischen Teilchenbeschleuniger CERN. 
Die Zusammenarbeit mit den Studenten war aus meiner Sicht sehr gut, bedurfte allerdings des Verständnisses für die mit dem Studienablauf verbundene unterschiedliche Belastung der Studenten in z.B. Prüfungszeiträumen, der Beachtung der Vorlesungen und Lehrveranstaltungen, weil die Studiensemester nicht konform mit den Schulferien sind. Aus dieser Erfahrung heraus wäre die Durchführung des Unterrichts in Form eines anerkannten Praktikums günstiger.

 

Ein genauerer Überblick über die einzelnen Themen, welche die Studenten unterrichteten, ist unter den Themenlisten nachlesbar.

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Letzte Änderung dieser Seite am 07.06.2015 um 23:49 Uhr

Die beste und sicherste Tarnung ist immer noch die blanke und nackte Wahrheit. Die glaubt niemand. (Max Frisch)

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