Zum Inhalt

Adventskalender Antworten aus dem Jahr 2014

 

zu den Fragen geht es ↗hier

 

Türchen Antworten Wo steht das Exponat im Hygienemuseum?
01
 

Kundi ist seit Ende der 1950er Jahre das Maskottchen des Hygienemuseums für die Kinder. Vater des Kundi-Männchens war Richard Hambach. Wenn ihr eure Großeltern fragt, dann werden sie vielleicht die kleinen, lehrreichen Comics und Trickfilme (↗Kundigeschichte) noch kennen. Kundi half damals den Kindern die Regeln, die wichtig sind, damit man nicht krank wird, zu lernen und einzuhalten –auch wenn das manchmal ein bisschen unbequem war. Damit Kundi auch sehen konnte, wenn die Kinder zum Beispiel das Händewaschen vor dem Essen vergessen hatten, weil Dreckfinger, Stinkefuß, Tropfnase, Faulzahn und Schwarzohr –die bösen Feinde von Kundi- sie davon ablenken wollten, dann konnte er das mit Hilfe seines Monitors und seines Zauberfernrohres feststellen. Kundi besaß ein Telefon, damit er die Kinder vor diesen kleinen Bösewichten warnen konnte, meist kam er aber selbst vorbei und verjagte die Bösewichte, so dass die Geschichten immer gut ausgingen. Auch wenn dieses Verhalten von Kundi bestimmt gut gemeint war, sind doch manche Erwachsenen seit den 1990er Jahren der Meinung, dass sich diese Art der Beobachtung nicht gehört und deshalb ist das Kundi-Männchen zwar noch im Hygienemuseum in Dresden in der Dauerausstellung im ersten Raum "Der Gläserne Mensch" zu Hause und einige der Trickfilme könnt ihr auch im Raum „Essen und Trinken“ ansehen, aber es darf leider keine neuen Abenteuer mehr erleben.

 

 
02

- die Gläserne Frau ist seit 1935 das Wahrzeichen des Hygienemuseums -eure Großeltern sind ungefähr auch so alt

-1927 wurde als erste lebensgroße, gläserne Figur von Franz Tschackert ein Gläserner Mann geschaffen und zur II. Internationalen Hygiene-Ausstellung in Dresden im Jahr 1930 erstmals als besondere technische und wissenschaftliche Attraktion der Öffentlichkeit präsentiert,

- für die Herstellung eines gläsernen Menschen benötigte man mehr als 1800 Arbeitsstunden bzw. neun Monate, die jüngste Gläserne Frau wiegt etwa 28 kg

-die ersten gläsernen Menschen, auch die 1935 für Amerika hergestellte erste Gläserne Frau, welche nach einer langen Ausstellungsreise quer durch die USA als Dauerleihgabe heute noch in der Dauerausstellung hinter Spezialglas zu sehen ist, hatten ein echtes menschliches Skelett, später fertigte man die Knochen aus Aluminiumguss,

- diese erste Gläserne Frau befindet sich hinter einem Spezialglas, welches sie vor dem, den Kunststoff zersetzenden Tageslicht schützt und den Blick nur nach Bewegung des Besuchers vor der Vitrine kurzzeitig freigibt

- die verwendeten Materialien (Aluminium für die Knochen; farbloser, glasklarer Kunststoff -Cellon- für die Haut; verschiedenfarbig ummantelter Kupferdraht –gelb-Nerven, rot und blau für die Blutbahnen; verschiedenfarbige Kunststoffhohlkörper für die anderen Organe) könnt ihr sogar in einem Schaukasten zu Füßen der jüngsten Gläsernen Frau anfassen, die Länge des Kupferdrahtes beträgt 12 km –einmal quer durch Dresden,

- die Organe werden bei Knopfdruck beleuchtet, so dass man Lage und Form der Organe gut zuordnen kann

- insgesamt entstanden 134 Gläserne Menschen, darunter eine schwangere Frau, sowie fünf Gläserne Pferde, acht gläserne Kühe und mehrere zwei Meter große Gläserne Zellen wurden von den Mitarbeitern des Hygienemuseum herstellt,

- heute sind die Fertigungsstätten des Museums leider geschlossen, es werden also keine neuen Anschauungsobjekte mehr geschaffen.

 


03

- Hygienemuseum gegründet: 1912 (vor über 100 Jahren), von dem Kaufmann Karl August Lingner

- Herr Lingner erkannte die Notwendigkeit der Aufklärung der Bevölkerung über die Gesundheit -auf Griechisch die Hygiene- und entwickelte 1903 eine Ausstellung "Volkskrankheiten und ihre Bekämpfung" und die erste Internationale Hygiene-Ausstellung Dresden 1911

- wegen dem weltweit großen Interesse hatte er die Idee das Hygienemuseum, anfangs in verschiedenen Gebäuden in der ganzen Stadt verteilt, zu gründen, später beauftragte er den Architekten Wilhelm Heinrich Kreis mit dem Bau des heutigen Museumsgebäudes

- im 2. Weltkrieg wurde das Museum zu 80 % zerstört -das ist etwa so, als wenn bei einem Menschen vom Kopf abwärts der Körper fehlen würde



04

- ein Freund von Herrn Lingner, Richard Seifert (Chemiker, Leiter einer Chemiefabrik und Miterfinder des heute noch in jeder Hausapotheke vorhandenen Medikaments Aspirin) hat das Mundwasser Odol erfunden und die Rezeptur an Herrn Lingner verkauft

- Herr Lingner brachte Odol zur Marktreife und verdiente mit dem Verkauf in kurzer Zeit sehr viel Geld, bis heute wird dieses Mundwasser in der charakteristischen Flasche verkauft, welche so gestaltet ist, dass man das Mundwasser ohne Nachtropfen und gut portioniert in den Zahnputzbecher tropfen lassen kann

- zur Werbung für das Mundwasser hat der bekannte und mit Herrn Lingner befreundete italienische Komponist Giacomo Puccini eine "↗Odol-Ode" geschrieben

 

 
05

Wie ihr schon in der Antwort vom 3. Dezember erfahren habt, war der Architekt des Museumsgebäudes Herr Wilhelm Heinrich Kreis. Dieser wollte mit der Gestaltung der beiden Fenster in den Treppenaufgängen daran erinnern, dass er das Gebäude entworfen hatte und gestaltete die Fenster in Form eines Kreises (wegen der Größe der Fenster und damit aus Gründen der Stabilität zusammengesetzt aus 8 einzelnen Kreissegmenten), so dass die Fenster eigentlich wie große Wagenräder aussehen.

 

 

 
06

- der Röntgenapparat wurde von 1937 bis 1990 von dem Arzt Herrn Dr. Böhm  bei Chemnitz verwendet

- in dieser Zeit mussten die Röntgenröhren, welche die Röntgenstrahlen erzeugen, nur einmal gewechselt werden -eine gute Qualität!

- mit einem Röntgenapparat kann man Abbildungen des inneren Körpers eines Menschen erzeugen und ein erfahrener Arzt kann sehr oft darauf erkennen, ob der so abgebildete Mensch gesund oder krank ist, ohne dass der Mensch verletzt (operiert) werden muss

- besonders gut zu sehen sind Knochenbrüche, mit Hilfsmitteln (Kontrastmittel, die ins Blut gespritzt werden) innere Blutungen und besonders dichtes Gewebe wie Krebs; Muskeln und Sehnen, das Gehirn und andere Organe kann man eher nicht oder nicht so gut sehen, weil sie von den Röntgenstrahlen leichter durchdrungen werden können, aber dafür haben die Menschen heute andere bildgebende Verfahren entwickelt, die beispielsweise mit Magnetfeldern gewonnen werden

- der Unterschied zur Gläsernen Frau besteht darin, dass diese ein sehr anschauliches Modell ist, aber kein lebender Mensch, die Gläserne Frau dient der Vermittlung von Wissen über den allgemeinen Aufbau des Menschen, aber nicht zur Untersuchung von lebenden Menschen

- gemeinsam ist beiden, dass sie einen Blick in das Innere eines Menschen ermöglichen, ohne dass man dazu einen Menschen verletzen muss

 

 
07

- die Röntgenstrahlen sind im Gegensatz zu den Lichtstrahlen für das menschliche Auge unsichtbar, sie haben viel mehr Energie als die Lichtstrahlen und deshalb sind sie für Lebewesen –also auch für Menschen ungesund, weil sie den Aufbau der Zellen beim Auftreffen auf die Zellen verändern und so zu Krankheiten wie Krebs führen können

- wenn wir die Röntgenstrahlen aber in der Medizin nur sehr schwach, ganz kurz und nur sehr selten für ein Bild unserer gebrochenen Hand oder dem Fuß verwenden, dann ist diese Gefahr nur sehr gering und der Körper kann den Schaden schnell wieder reparieren

-sie entstehen, wenn man Elektronen, kleine Bestandteile der Atome, ganz schnell auf ein hartes Metall schießt und diese dadurch plötzlich gebremst werden (wenn ihr ganz schnell auf eine Mauer rennt und euch eine Beule holt, dann schreit ihr, weil es weh tut und die Elektronen geben eben diese Röntgenstrahlen ab)

- ihr kennt den Strom, mit welchem ihr elektrische Geräte antreibt – das sind auch die Elektronen, die die Atome „verloren“ haben und die durch das Metall der Metallleitungen vom Minuspol zum Pluspol wandern

- die Röntgenstrahlen wurden unter anderem am 8. November 1895 von dem deutschen Physiker und ersten Physik-Nobelpreisträger Wilhelm Conrad Röntgen zufällig bei seinen Forschungen entdeckt, auch andere Wissenschaftler wie Johann Hittorf und William Crookes, Heinrich Hertz mit seinem Schüler Philipp Lenard und Nikola Tesla experimentierten zur gleichen Zeit oder auch etwas früher schon mit Kathodenstrahlröhren (diesen Begriff werde ich euch später noch erklären), bei denen diese Röntgenstrahlen entstanden, aber sie veröffentlichten ihre Kenntnisse nicht, weil sie diesen Strahlen offenbar keine Bedeutung beimaßen, so gilt also Conrad Röntgen als ihr Entdecker - am 22. Dezember 1895 gelang Röntgen die sehr gut erkennbare Abbildung der Hand seiner Frau, die er veröffentlichte, es war damals eine Sensation, dass man menschliche Knochen so darstellen konnte, so dass sich diese Kenntnisse danach sehr schnell verbreiteten, da Herr Röntgen es aus sozialer Verantwortung ablehnte, seine Entdeckung durch Patente zu schützen, verbreitete sich die Anwendung für medizinische Zwecke wesentlich schneller

- Röntgenstrahlen erzeugen, wie unser Tageslicht wenn es von einem Gegenstand oder einer Person beim Fotografieren auf Fotoplatten oder Fotopapier fällt (reflektiert wird), ein Bild der Gegenstände, die diese Röntgenstrahlen auf ihrem Weg von der Röntgenröhre zu dieser Platte durchdringen müssen,

- manche Materialien können die Röntgenstrahlen leicht durchdringen –wie weiche Gewebe –Haut, Muskeln, das Gehirn, und manche Stoffe lassen die Strahlen schlecht oder nicht durch (dann entsteht sozusagen ein Schatten) wie Knochen nur schlecht und Blei zum Beispiel gar nicht

-diese Eigenschaften kann man nutzen: man kann so Bilder von den Knochen herstellen, weil das Fotopapier/Film sich unterschiedlich dunkel färbt, wenn unterschiedlich viel Röntgenstrahlung ankommt, man kann aber Blei als Schutz vor den Strahlen verwenden (wenn ihr zum Röntgen von einem Bein oder Arm geht, dann legt der Arzt euch eine Bleischürze auf den Bauch, damit eure Organe im Bauch gut geschützt sind, er selbst geht hinter eine Metallwand, damit er keine Strahlen abbekommt (weil er ja viele Patienten röntgen muss),

- mit einem kleinen Trick kann man sogar Krebsstellen sichtbar machen: Krebsgewebe ist sehr gut durchblutet, weil zu dem schnellen Wachstum der Krebszellen ganz viele Nährstoffe benötigt werden, wenn man also in das Blut Stoffe (Kontrastmittel nennt man diese, Jod ist so ein Stoff) spritzt, die die Röntgenstrahlen schlechter durch lassen, dann entsteht auf dem Foto ein Schatten (Kontrast) und man kann also den Krebs sehen, weil das viele Blut eben viel solchen Soff an diese Stelle bringt

-in der DDR gab es ein interessantes Kinderbuch über die Entdeckung der Röntgenstrahlen durch Wilhelm Conrad Röntgen:  „Das gläserne Rätsel“ von Gottfried Herold, 1964 im Kinderbuchverlag Berlin erschienen

 

 
08

- der Muskelkopf ist ein anschauliches Modell der Muskeln im Gesicht

- er wurde nach dem schrecklichen 1. Weltkrieg 1920 aus Gips im Hygienemuseum gestaltet, deshalb schreit er, der Künstler ist leider unbekannt

- im Gesicht gibt es 46 Muskeln, die uns helfen, unser Gesicht zu "verziehen" und damit ein Teil unserer Sprache sind

- sie zeigen aber auch unsere Gefühle und nicht alle Gesichtsausdrücke können wir bewusst gestalten, es gibt bestimmte Gesten, die uns beim Lügen verraten

- Forscher haben festgestellt: aber auch umgekehrt haben die Bewegungen unserer Muskeln Einfluss auf unsere Gefühle, wenn wir immer böse schauen, dann bekommen wir auch schlechte Laune und wenn wir viel lachen, dann eben gute Laune,

- gute Laune ist gesund für unseren Körper, immer schlechte Laune und Stress (keine Zeit oder Ärger und Streit) machen uns krank -man bekommt ein krankes Herz, einen unruhigen Darm oder einen schmerzenden Magen und vieles andere, es gibt sogar Vereine, in denen Menschen das Lachen trainieren, weil sie meinen, so etwas für ihre Gesundheit zu tun und auch wenn es etwas komisch aussieht, schädlich ist es nicht

-zum Lachen benötigen wir 17 Muskeln, für ein ärgerliches Gesicht 43 Muskeln und zum Stirnrunzeln 40 Muskeln

- der kräftigste Muskel ist unser Kaumuskel

- der Ringmuskel um das Auge ist für das Zwinkern verantwortlich (welches wir benötigen, zur Verteilung der Tränenflüssigkeit damit das Auge gut feucht und auch sauber gehalten wird)

- insgesamt hat der Mensch 650 Muskeln

- Forscher haben herausgefunden, dass Mimik überall auf der Welt verstanden wird, es sieht also immer gleich aus, wenn man lacht oder traurig ist

 

- mit Mimik kann man ein lustiges Spiel spielen, es funktioniert wie "Stille Post" nur dass man statt seinem Nachbarn ins Ohr zu flüstern ein Gesicht zeigt, welcher es seinem Nachbarn wieder weiter zeigen muss (alle anderen Mitspieler dürfen dies aber nicht sehen) und zum Schluss wird dann geschaut, wie groß der Unterschied zwischen dem ersten und dem letzten Gesichtsausdruck ist

 

 
09

- diese 4 Minuten lange dreidimensionale (also räumliche) Computeranimation wurde von Leipziger Studenten für die EXPO 2000 (das ist eine Weltausstellung) programmiert

- es spielt eine Geigerin der Dresdner Philharmonie (Heike Janicke) ein Stück von Johann Sebastian Bach

- es ist eine Weiterentwicklung des Gläsernen Menschen

- dargestellt werden nacheinander Muskeln + Gehirn, Skelett + Gehirn und Blutgefäßsystem mit Herz + Gehirn beim Geige spielen, man kann also die dargestellten Organe und Teile des Menschen bei Bewegung beobachten

 

 
10

-die ersten gläsernen Menschen, auch die 1935 für Amerika hergestellte erste Gläserne Frau, welche nach einer langen Ausstellungsreise quer durch die USA als Dauerleihgabe heute noch in der Dauerausstellung hinter Spezialglas zu sehen ist, hatten ein echtes menschliches Skelett, später fertigte man die Knochen aus Aluminiumguss,

- diese erste Gläserne Frau befindet sich hinter einem Spezialglas, welches sie vor dem, den Kunststoff zersetzenden Tageslicht schützt und den Blick nur nach Bewegung des Besuchers vor der Vitrine kurzzeitig freigibt

- sie wurde als Dauerleihgabe an das Hygienemuseum zurückgegeben, weil sie aufgrund ihres Alters nicht mehr transportiert werden kann, ohne dabei so beschädigt zu werden, dass man sie nicht mehr reparieren kann

 

 
11

- eine Fruchtfliege ist 2,5 mm groß und lebt auf dem Obst

- dieses Modell ist 500-mal vergrößert

- sie hat Facettenaugen (viele kleine Einzelaugen erzeugen Bilder, die dann im Gehirn der Fliege zu einem Bild wie bei einem Puzzle zusammengesetzt werden)

- weil die Augen seitlich oben angeordnet sind, sieht sie mit den Augen nur an der Seite und oben, aber nichts vorne, deshalb hat sie vorne zwischen den Augen Fühler

- mit diesen Augen kann sie auch Infrarotlicht (also Wärme) sehen und so den Stand der Sonne bei bewölktem Himmel erkennen

- mit den vielen kleinen Härchen am ganzen Körper spürt sie auch sehr feine "Lüftchen" und ist deshalb schwer zu fangen, aber sie überträgt mit diesen Härchen auch Bakterien auf das Obst, welche dieses dann weich machen, so dass sie dieses dann mit ihrem Rüssel aufsaugen kann

-sie wird 4 bis 8 Wochen alt und hat nur ein sehr kurzes Gedächtnis von nur ein paar Teilen einer Minute

- sie fühlt mit den Beinen und Härchen

-sie atmet am meisten mit dem Hinterteil, aber auch mit Öffnungen unter den Knubbeln unter den Flügeln, diese Knubbel braucht sie für das Gleichgewicht und Steuern beim Fliegen, es sind im Laufe der Evolution zurückgebildete Flügel

- Fliegen gehören zu den Insekten und haben kein Innenskelett, sondern einen Chitin-Panzer als Außenskelett

- weil Fruchtfliegen sehr klein, leicht zu halten und zu vermehren sind, werden sie gerne zu Forschungen verwendet, man hat beispielsweise die Gesetzmäßigkeiten der Vererbung an ihnen erforscht und Fliegen mit roten oder weißen Augen gezüchtet,

- weil Forschung auch ein wichtiger Faktor für die Gesundheit ist, steht dieses Modell im Museum

 

Wenn ihr ein kleines Video zur Fruchtfliege, zur Hausstaubmilbe und zur Zunge (oder dem Geschmack) sehen möchtet, könnt ihr bei YouTube zwei Kinder sehen, welche euch einiges erklären

 

 
12

- mit den Zellen ist es so, wie mit den Atomen - früher glaubte man, es seien die Kleinsten Teilchen, aus denen die Körper bestehen, heute weiß man, dass es Elektronen, Protonen, Neutronen gibt aus denen die Atome bestehen und auch diese wiederum aus kleineren Bestandteilen bestehen

- Zellen sind in diesem Sinne die kleinsten biologischen Bausteine des menschlichen Organismus, sie bestehen allerdings selbst auch aus verschiedenen anderen noch kleineren Funktionsteilen mit ganz bestimmten Funktionen beispielsweise wird in den Mitochondrien die benötigte Energie gewonnen und dafür benötigen sie den von den roten Blutkörperchen im Blut transportierten Sauerstoff, die Zellen sind von einer Haut, der Zellmembran, umgeben, damit sie nicht auseinanderfallen,

-im Grundprinzip sind alle Zellen gleich aufgebaut, allerdings gibt es einige Unterschiede zwischen den Zellen von Tieren und Pflanzen -Pflanzen haben den grünen Zellfarbstoff Chlorophyll, welcher ihnen die Energiegewinnung mit Licht erlaubt, diese Möglichkeit haben Tierzellen nicht

-es gibt auch Lebewesen, die nur aus einer Zelle bestehen - das sind zum Beispiel die Bakterien, welche teilweise in unserem Körper wohnen und dort in unserem Darm zum Beispiel bei der Verdauung helfen, es gibt aber auch Bakterien, die uns krank machen, wie die Karies-Bakterien, die Löcher in unsere Zähne machen und wenn wir nicht rechtzeitig zum Zahnarzt gehen und sie über die Zähne in das Blut und damit in den Körper gelangen auch unser Herz krank machen können

-der Zellkern enthält die DNA, dies sind lange Molekülketten, in denen durch eine bestimmte Anordnung der Atome/Moleküle festgelegt ist, wie die Zelle aussieht und im Endeffekt, ob du blaue Augen wie vielleicht Mutti und schwarze Haare wie vielleicht Vati oder blonde Haare wie die Oma hast

- Zellen wachsen/vermehren/erneuern sich durch Zellteilung, dabei entstehen aus einer Zelle zwei gleiche neue Zellen,

- dabei spielt die Anordnung der Atome in der DNA eine wichtige Rolle, manchmal passiert es, dass bei der Teilung der Zelle sich ein kleiner Fehler in der DNA der neuen Zellen einschleicht, dann kann es zu Veränderungen der Zellen kommen, die dich krank machen, aber oft kann der Körper diesen Fehler wieder reparieren oder die entstandenen Zellen vernichten und so die Weitergabe des Fehlers verhindern

- dieses Modell einer Zelle ist 100 000-fach vergrößert

- der Mensch besteht aus ca. 70 Billionen Zellen, das ist eine Zahl mit 12 Nullen nach der 70

 

 
13

- es gibt beispielsweise rote (für den Transport des Sauerstoff im Körper, ist die kleinste Zelle) und weiße (Körperpolizei) Blutkörperchen, Nervenzellen (dies sind die längsten Zellen, zur Signalübertragung von den Körperzellen zum Gehirn - also die Telefonleitung), verschiedene Gehirnzellen, verschiedene Muskelzellen, Fettzellen (Energiespeicherzellen aber auch Hormonproduzenten die dem Gehirn helfen, Stress abzubauen!), Haut- und Haarzellen, Bindegewebezellen (hält die Organe zusammen), Knochenzellen (stützen den Körper und produzieren die Blutzellen), Tastzellen, Geschmacks- und Geruchszellen, Sehzellen, die Eizelle (bei Mutti, ist die größte Zelle) und die Samenzellen von Vati, die zusammen wieder zu einem neuen Menschen wachsen und noch viele weitere,

- alle Zellen erfüllen in unserem Körper eine ganz bestimmte Funktion, damit der Körper letztendlich gut funktioniert und nicht krank wird

 

 
14

- das Modell ist 4000-mal vergrößert, eine echte Hausstaubmilbe kann man mit bloßem Auge nicht sehen (nur 0,1-0,5 mm groß)

- Milben gehören zu den Spinnen - sie haben 8 Beine, keine Augen

- leben von den Hautschuppen und Haaren, die wir Menschen täglich verlieren - von diesen 1,5 g leben etwa 1 mill. Hausstaubmilben

- in 1 g Hausstaub leben ca. 1000 Milben

- sie wohnen in der Bettdecke, Matratze, Teppich, Sofa, Kopfkissen, Gardienen und sogar in Kuscheltieren

- sie sind ungefährlich, aber manche Menschen haben gegen ihren Kot (also ihren Stuhlgang, oder auch "Groß" oder "A-A", wie ihr es vielleicht nennt) eine Allergie - beim Atmen atmet man auch Staub und also die Milben und ihren Kot mit ein, bei manchen Menschen erkennt der Körper diesen Kot als Gefahr und schickt seine Körperpolizei, welche die fremden Sachen aus dem Körper schaffen soll, das macht der Körper, indem er Husten auslöst, die Nase und die Augen tränen lässt, Fieber auslöst (zum Töten von Bakterien, weil die meisten Bakterien höhere Temperaturen nicht vertragen) und manchmal ist der Körper etwas zu fleißig beim Bekämpfen des Hausstaubmilbenkotes und dann bekommt der Mensch keine Luft mehr und das ist dann sehr gefährlich, in diesem Fall muss man Medikamente schlucken, weil man die Hausstaubmilben leider nicht völlig aus seiner Umgebung vertreiben kann

- Milben lieben gleichmäßige Temperaturen, wie wir sie in unseren Wohnungen durch unsere heutige Art zu Heizen (Fernheizung) haben -auch nachts ist es in allen Zimmern warm, auch im Flur, deshalb haben auch die Hausstauballergien zugenommen (früher hatten die Menschen Ofenheizung und es war in den Räumen unterschiedlich warm, nachts wurde nicht geheizt)

- man kann sich helfen, indem man alle Dinge, in denen die Milben leben können regelmäßig saugt, Kuscheltiere regelmäßig einige Tage in die Gefriertruhe legt, die Matratzen regelmäßig alle 2 Wochen wendet und Spezialbettwäsche verwendet, oft Staub wischt, regelmäßig lüftet,

- für manche Menschen reichen diese Maßnahmen nicht aus, sie bekommen Atemnot (Asthma) und können ersticken, wenn sie keine Medikamente erhalten, auch wenn Medikamente meist auch unerwünschte Nebenwirkungen haben - da muss man dann genau abwägen

 

 
15

- die Eiserne Lunge ist ein Beatmungsgerät, für Menschen die nicht selbst atmen können, weil ihre Muskeln diese Bewegung nicht ausführen können, weil diese Menschen beispielsweise an Kinderlähmung erkrankt waren

- Kinderlähmung ist eine ansteckende Infektionskrankheit und wird durch Viren ausgelöst, die vorzugsweise die muskelsteuernden Nervenzellen des Rückenmarks befällt und die Verbindung zwischen Muskel und Gehirn unterbricht, so dass der Muskel nicht mehr vom Gehirn gesteuert werden kann und zu bleibenden Lähmungserscheinungen bis hin zum Tod führen kann (wenn Muskeln nicht mehr bewegt werden, dann verkümmern sie, dass kannst du beispielsweise sehen, wenn du dir ein Bein gebrochen hast und für einige Wochen einen Gips tragen musst - dann wird das betroffene Bein ganz dünn, viel dünner als das Gesunde und du musst das Laufen erst wieder lernen)

- heute gibt es eine Impfung gegen diese Krankheit, wenn sich viele Menschen impfen lassen, schützen sie nicht nur sich selbst, sondern auch die ungeimpften Menschen, weil die Ansteckungsgefahr wesentlich verringert wird

- die erste Eiserne Lunge wurde um 1920 entwickelt/gebaut von Philip Drinker und 1929 eingesetzt, die längste Zeit, die bisher ein Mensch in einem solchen Gerät verbracht hat waren 61 Jahre, man musste Tag und Nacht darin liegen

- die Eiserne Lunge im Hygienemuseum wurde 1959 gebaut, sie stand im Krankenhaus Dresden Friedrichstadt und in dieser Eisernen Lunge lag eine Frau etwa 30 Jahre lang, sie lernte sogar einen Beruf -Sekretärin, das Gerät wiegt etwa 400 kg, Hersteller: Drägerwerk Lübeck

- das Leben in einer solchen Maschine war sehr beschränkt und die Maschine war sehr laut

- der Konstrukteur dieser Eisernen Lunge im Hygienemuseum war Schiffsbau-Ingenieur, als 1947-52 in Deutschland schwere Kinderlähmungsepidemien mit jährlich 10 000 Fällen stattfanden und auch sein Kind betroffen war, entwickelte er aus Schiffs- und U-Bootbauteilen diese Eiserne Lunge -daher die Ähnlichkeit der Bauteile

- eine Eiserne Lunge funktioniert mit wechselndem Unter- und Normaldruck, das bedeutet, dass der Mensch bis zum Hals in dieser Maschine liegen muss, eine Halskrause um den Hals den Innenraum der Maschine abdichtet und bei Unterdruck der Brustkorb gehoben wird, dadurch wird Luft durch den Mund in den vergrößerten Brustkorb eingesogen (also eingeatmet), wenn nun der Druck wieder normalisiert wird, dann fällt der Brustkorb durch sein Gewicht und den normalen Luftdruck wieder herab -es wird ausgeatmet, dieser Vorgang wiederholt sich regelmäßig und ununterbrochen - wie oft in der Minute, dass ist unterschiedlich

 

 
16

Nur alle Säugetiere, wie beispielsweise Hund, Katze, Schwein Hase, Löwe, Elefant haben Milchzähne, Delphine und Faultiere gehören zwar auch zu den Säugetieren, haben aber kein Milchzahngebiss, das heißt, sie haben nur ein Gebiss in ihrem Leben. Aber Dinosaurier gehörten nicht zu den Säugetieren, sondern zu den Echsen und das sind Reptilien, deshalb hatten sie keine Milchzähne.

 

 
17

- Menschenkinder haben 20 Milchzähne, welche meistens ab einem halben Jahr zu wachsen beginnen

- am Ende des 3. Lebensjahres sind meist alle Milchzähne  vorhanden

- Milchzähne sind kleiner als die bleibenden Zähne, weil die Kiefer der Babys nicht genügend Platz für ein vollausgebildetes Erwachsenengebiss bieten würden, der Kiefer der Kinder im Vorschulalter wächst mit der Zeit, so dass zwischen den Milchzähnen dann Lücken entstehen

- ab dem 6. Lebensjahr bilden sich die Milchzahnwurzeln zurück, die Milchzähne fallen aus und werden nach und nach bis zum 12. Lebensjahr durch die bleibenden  insgesamt 28 Zähne (ohne Weisheitszähne) ersetzt

- die Weisheitszähne werden erst ab dem 14 Lebensjahr angelegt und erscheinen meist erst ab dem 17. Lebensjahr bis ins Erwachsenenalter, teilweise bleiben sie aber auch im Kiefer

- mit den 4 Weisheitszähnen hat ein Erwachsenengebiss 32 Zähne

- manchmal fehlen aber von Natur aus einige der bleibenden Zähne, dann kann es sein, dass Lücken im Gebiss entstehen (besonders dann, wenn die Milchzähne vollständig waren und es muss mit entsprechenden Maßnahmen eine Korrektur der Zahnfehlstellungen erfolgen)

- Weisheitszähne heißen so, weil sie erst so spät wachsen

- manchmal gibt es in Ausnahmen auch die Möglichkeit, dass man ein paar mehr Zähne bekommt, aber das ist seltener, außerdem gibt es den sogenannten Zahnkrebs, da bekommt man ganz viele Zähne, teilweise über 80 Stück und wesentlich mehr, diese Krebsart ist vielleicht unangenehm, aber sie führt nicht zum Tod

 

 
18

- dargestellt wird der Mensch in Form einer Fabrik, die verschiedenen inneren Prozesse des Menschen wie 1 Verdauung - 2 Stoffwechsel -  3 Blutkreislauf - 4 Atmung - 5 - Kontrollzentrum (Gehirn) - 6 Industriepalast werden in Form bekannter technischer Prozesse gezeigt

- Computeranimation von Henning M. Lederer 2009 nach einer Plakatvorlage von Fritz Kahn von 1926

- hier kannst du Bilder und weitere Informationen finden und hier kannst du sogar das Video ansehen

 

 
19

- Kühe sind Säugetiere, Pflanzenfresser, Wiederkäuer, Hornträger, Paarhufer, stammt von der frei lebenden Rasse des Auerochsen ab und wird vom Menschen als Nutztier in vielerlei Hinsicht gehalten

- die Haltung erfolgt in Europa mehrheitlich in gewinnorientierter Massentierhaltung, was aber für die Tiere oft erhebliche Quälerei bedeutet

- das Modell im Hygienemuseum heißt Heidi, wurde für die Weltlandwirtschaftsausstellung 1959 in Indien gebaut und, zeigt eine 4 Jahre alte trächtige (schwangere Kuh mit Baby oder bei Kühen Kalb im Bauch), das Kalb im Bauch der Kuh ist 5 Monate alt

- es wurden die gleichen Materialien wie bei den neueren Gläsernen Menschen verwendet: Knochen Aluminiumguss, Organe aus Plast und 60 000 m Draht für Blutgefäße und Nerven

- Das Gebiss der Kuh enthält beim erwachsenen Tier 32 Zähne:  jede Hälfte des Unterkiefers drei Schneidezähne und ein Eckzahn gleicher Größe, auf jeder Seite sechs Backenzähne, im Oberkiefer fehlen Eck- und Schneidezähne, stattdessen ist dort eine Knorpelleiste vorhanden, der Unterkiefer besitzt er auf jeder Seite ebenfalls sechs Backenzähne, zwischen den Eckzähnen des Unterkiefers und der Knorpelleiste des Oberkiefers und den Backenzähnen ist jeweils eine große Lücke vorhanden

- eine Kuh hat 4 Mägen, damit sie das harte Gras besser verdauen kann, dabei schluckt sie die Nahrung mehrmals -das nennt man Wiederkäuen:

-Gras mit der rauen Zunge rupfen und mit viel Spucke kauen

-hinunterschlucken in den 1. Magen

-nach 30 min. den anverdauten Grasbrei wieder nach oben bringen und nochmals gründlich kauen und wieder schlucken in den 2. Magen, das Gleiche mit dem 3. und 4. Magen, bis alles ganz klein gekaut ist

- beim Fressen und Wiederkäuen pro Tag macht eine Kuh 30.000 Kaubewegungen und produziert bis zu 150 Liter Speichel, sie trinkt täglich 50-100 l Wasser und frisst 70 kg Gras

- wenn die Kuh nicht geschlachtet wird, kann sie etwa 20 Jahre alt werden

- sie gibt täglich ca. 16 l Milch also im Jahr ca. 5840 l Milch

 

 
20

-vor 150 Jahren gab es mehr als 2000 Apfelsorten in Deutschland

-Politiker meinten aber, dass nur noch wenige Sorten reichen würden

-inzwischen ist man anderer Meinung, weil die Geschmäcker verschieden sind und auch unterschiedliche Anforderungen bestehen, wie Anfälligkeit gegenüber Krankheiten und Schädlingen, Erntezeit,

-inzwischen gibt es in Sachsen noch ca. 98 Apfelsorten, in Pillnitz bei Dresden gibt es außerdem eine Apfelgenbank, das bedeutet, dass man dort von den alten Apfelsorten einige wenige Bäume züchtet, damit man bei Bedarf die Bäume wieder anbauen kann

-die älteste Apfelsorte in Sachsen ist 500 Jahre alt und heißt Rote Goldparmäne

 

 
21

- die Zunge kann, soweit man heute weiß, nur sauer, süß, bitter, salzig, umami (Fleischgeschmack, entdeckt in Japan), und Fett schmecken

- diese Geschmacksrichtungen kann man auf der gesamten Zunge schmecken, es gibt aber bestimmte Bereiche, auf denen man die einzelnen Geschmacksrichtungen besonders gut schmecken kann: bitter - hinten, salzig - vorn seitlich, süß - vorne an der Spitze und sauer - an den Seiten in der Mitte

- die Zunge ist ein Muskelkörper aus verschiedenen Muskelfasern, der nicht nur für das Schmecken (mit den Geschmacksknospen) verantwortlich ist, sondern sie verteilt beim Kauen die Nahrung gleichmäßig hin und her, ist am Schlucken beteiligt und ermöglicht gemeinsam mit den Lippen und Zähnen, den Stimmbändern und der aus der Lunge strömenden Luft das Sprechen

- das Modell der Zunge im Hygienemuseum ist aus Holz und etwa 46 Jahre alt

- am Erkennen des Geschmacks ist aber auch entscheidend die Nase beteiligt,  dein Gedächtnis erkennt dann, ob du eine Erdbeere oder ein Gummibärchen naschst, deine Augen helfen dir dabei und senden gleichzeitig mit Hilfe des Gehirns, der Zunge und der Nase ein Signal an deinen Magen und deinen Darm, dass sie jetzt bald etwas zu tun bekommen und auch, ob du überhaupt Hunger oder Appetit hast

- das erklärt auch, warum du bei starkem Schnupfen fast nichts schmecken kannst

 

 
22

- Mund  - Zähne Zerkleinern

- Zunge transportiert

- Speicheldrüsen (für Spucke) beginnen die Verdauung

- Magen - Verdauung fortsetzen (Magensaft/Magensäure)

- Darm -Zwölffingerdarm -Verdauungssäfte aus Gallenblase (von der Leber gebildet und in der Galle gesammelt) und Bauchspeicheldrüse

Aufgabe: Magensaft für die nachfolgenden Organe unschädlich machen (neutralisieren), Nahrung verdauen und Nährstoffe aufnehmen

- Dünndarm - Nahrung weiter verdauen und Nährstoffe aufnehmen, Wasser entziehen und aufnehmen -in Blutkreislauf, Rest in die Blase

- Dickdarm - Wasser entziehen, Rest verdauen auch mit Hilfe von Mikroorganismen

- Enddarm oder Mastdarm - Wasser entziehen

 

- Leber - ein wichtiges Organ bei der Verdauung, aber auch der Regulierung anderer wichtiger Abläufe beispielsweise Blutzuckerspiegel, und sie ist entscheidend an der Beseitigung von Giften im Körper und Bildung von Verdauungssäften (Enzymen) beteiligt, wenn die Leber nicht mehr funktioniert, stirbt der Mensch an den Vergiftungen,

die Leber kann sich auch sehr gut wieder erneuern, wenn sie verletzt wurde -> dazu gibt es aus der Antike eine griechische Göttersage: Prometheus, ein unsterblicher Titan (auch so wie ein Gott, die Griechen hatten früher viele Götter) hatte den Menschen das Feuer gebracht und damit den Götterkönig Zeus verärgert, dieser kettete ihn zur Strafe an einen großen Berg im Kaukasus, dort musste er viele Jahrhunderte ausharren und damit die Strafe noch schlimmer wurde, schickte Zeus seinen Adler täglich vorbei, dass dieser ein Stück von der Leber des Prometheus fressen sollte, da Prometheus unsterblich war, wuchs die Leber immer wieder nach, eines Tages befreite ihn Herakles (auch Herkules), ein Halbgott, von seinen Fesseln

 

 
23

- bei der Kalt-Heiß-Spirale sind eine 15 °C (Raumtemperatur in einem etwas kühleren Raum - vielleicht das Treppenhaus im Frühling) und eine 35 °C (fast Körpertemperatur) warme Spirale unmittelbar nebeneinander, so dass beim Berühren die Information von warm und kalt gleichzeitig das Gehirn erreicht, dieses kennt aber nur die Erfahrung von heiß oder kalt und deshalb "entscheidet" es sich für Gefahr und damit für heiß und lässt deine Hand zurück zucken, es handelt sich also um eine Sinnestäuschung, aber wenn du es oft genug wiederholt hast, dann gewöhnt sich auch das Gehirn daran und du zuckst nicht mehr zurück - du kannst es bei einem Besuch im Museum ausprobieren

 

 
24

- Mindball wurde 2007 hergestellt

- wer am Wenigsten denkt, gewinnt (ein ähnliches Spiel gibt es auch für privat zu kaufen, nur dass man hier möglichst viel denken sollte um einen Ball durch Tore hindurch zu bringen)

- Elektroden messen Gehirnströme

- wenn ihr es ausprobiert habt, wisst ihr, dass "Nichts-Denken" gar nicht so leicht ist, im Gegenteil, manche Menschen beispielsweise Mönche in Klöstern, üben dies viele Stunden am Tag

 

 

 



Cookie löschen |

Impressum

Letzte Änderung dieser Seite am 08.12.2015 um 23:41 Uhr

Ein Jubiläum ist ein Datum, an dem eine Null für eine Null von mehreren Nullen geehrt wird. :) (Sir Peter Ustinov)

MINTiKi - LogoAdventskalender Antworten 2014

Natur und Technik für interessierte Kinder

Anmelden